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Maria Anna Marx

Kräuter-/Erlebnispädagogin

Bad Münster am Stein

E-Mail: [email protected]

Telefon: 0171 4148379

Naturschutz 

Liebe Natur- und Kräuterfreunde, Sie wissen es selbst: Am Wegesrand Hundehaufen, leere Getränkedosen, Papiertaschentücher, schlicht: Müll aller Art. Es stinkt, sieht hässlich aus, UND: es schadet der Natur. Aber es gilt nicht nur, Müll zu vermeiden. Naturschutz bedeutet zum Beispiel auch, auf den Wegen zu bleiben. Der Wald und die Wiesen gehören uns - rein rechtlich - nicht. Dennoch dürfen und sollten wir uns daran erfreuen. Wir ziehen enorme Kraft aus der Natur. Daher ist ihr Schutz umso wichtiger. Naturschutz bedeutet auch, sich in der Natur leise zu verhalten, um unser scheues Wild nicht zu stören. Naturschutz ist, nicht mehr Pflanzen zu pflücken, als ich in einer Hand tragen kann (die Handstraußregel = zwischen Daumen und Zeigefinger). Und - ganz wichtig - nicht mehr als 25% ernten. Damit sorgen Sie wirkungsvoll dafür, dass die Pflanze auch im nächsten Jahr an dieser Stelle wieder zu finden ist. Wer mit Wohlwollen in der Natur unterwegs ist, wird von ganz alleine ein Gefühl dafür entwickeln, wie schön sie ist und wie sie geschützt werden kann. Machen Sie es zu Ihrem persönlichen Herzensanliegen, sich mit Achtsamkeit und Fürsorge bei der Natur zu bedanken für all die Schätze, die sie uns bietet.

Ist es nicht so, dass wir am ehesten das schützen, was wir kennen? Ich möchte Sie ermuntern, die Natur kennen zu lernen.

Und denken Sie daran: auch Sie (der Mensch) sind schützenswert. Passen Sie gut auf sich auf. Erkundigen Sie sich über Zecken, vermeiden Sie es, bodennahe Früchte und dergleichen ungewaschen zu essen (Fuchsbandwurm), laufen Sie nicht bei Sturm durch den Wald, berühren Sie keine Raupen und - ganz wichtig: stecken Sie NICHTS, absolut NICHTS in den Mund, von dem Sie nicht ganz genau wissen, dass es ungiftig ist.

Wenn es für jeden ein Herzensanliegen ist, zum anderen und zur Natur freundlich zu sein, alles zu beschützen, dem wir begegnen, dann leben wir im Paradies

Da Sie eine Verpflichtung haben, sich selbstständig zu informieren, welche Pflanzen Sie wo und in welcher Menge pflücken dürfen, empfehle ich Ihnen diese Internetseite: www.ffh-gebiete.de.

Ich lege Ihnen diese Seite ans Herz, denn sie sehr informativ und schön aufbereitet. Bund und Länder stellen weitere Seiten zur Verfügung - hier lohnt es sich zu "surfen".

(Bild: Weinberge bei Feilbingert mit Blick in die Pfalz)